Lexikon

Kölner Dom

Am Platz mehrerer Vorgängerbauten wurde am 15. August 1248 der Grundstein für eine gotische Kathedrale gelegt, die als Abbild des Himmels auf Erden ein würdiger Ort für die Gebeine der Heiligen Drei Könige sein sollte. Im 16. Jahrhundert wurde der Bau unvollendet gelassen, weil der Baustil aus der Mode gekommen und das Geld ausgegangen war. Die Preußen vollendeten von 1842 bis 1880 den Dom nach alten Plänen. Der Kölner Dom gilt als das Nonplusultra der Gotik und ist mit bedeutenden Kunstwerken ausgestattet. Mit dem Brandenburger Tor in Berlin ist der Kölner Dom größter touristischer Magnet hier zu Lande.

© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

     

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